PNP 17.05.14: SPD hat jetzt einen Jugendbeauftragten

Veröffentlicht am 18.05.2014 in Lokalpolitik

Die um den Jugendreferenten ergänzte Vorstandschaft der SPD mit von links: Kreisvorsitzendem Franz Kammhuber, Simon Wimmer, Märta Zankl-Becker, Peter Sauerer, Elfi Jung, Josef Jung, Hans-Peter Hobby und Claudia Baumann. ? Foto: Lambach

Vorstandschaft im Amt bestätigt und um Simon Wimmer ergänzt

mer wurde einstimmig in das Amt gewählt. Der Abiturient hatte auch auf der Gemeinderatsliste kandidiert und landete auf Platz sechs. Als wesentliche Ziele wurde genannt, die Themen aus dem Wahlkampf umzusetzen und die Mitgliederzahl zu stärken – der Ortsverband hat 36 Mitglieder.

Vorsitzende Elfi Jung erinnerte in ihrem Rückblick an ein ereignisreiches Wahljahr. Man habe vor allem bei der Landtagswahl, die aus SPD-Sicht sehr enttäuschend gelaufen sei, gemerkt, dass "nicht wirklich eine Wechselstimmung da ist". Hier im Landkreis sei es positiv, dass Günther Knoblauch im Landtag präsent sei: Das sei ein "Hoffnungsschimmer und Lichtblick für die SPD". Bei der Kommunalwahl sei das Ergebnis in Winhöring "recht überraschend" gewesen. Die SPD sei die Wahlen "ganz unaufgeregt angegangen", nachdem es "nicht direkt nach Wechselstimmung ausgeschaut" habe. Allerdings sei wohl doch ein "gewisser Wunsch nach Veränderung" da gewesen – und so habe man den vierten Sitz im Gemeinderat bekommen. Der Wunsch nach Veränderung habe wohl auch dazu geführt, dass viele bewährte Gemeinderäte nicht mehr gewählt worden waren, vermutete Jung. Für die SPD habe man mit der Wahl das "Tal der Tränen zu einem gewissen Teil überwunden", meinte sie. Jetzt sei es an der Zeit, an die Themen aus dem Wahlkampf anzuknüpfen und sie weiterzuentwickeln. Im Gemeinderat wolle die SPD eine aktive Bürgerbeteiligung machen und auch das Ohr nah am Bürger haben. Die jüngst im Gemeinderat diskutierte Weihnachtsbeleuchtung sah sie als Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Meinung zwischen Gemeinderat und Bürgern sein könne. Weiter sagte sie, dass man – etwa bei der Kronberger Straße – auch, wenn man nicht die Mehrheit habe, im Gemeinderat Dinge angehen werde, die man aus der Opposition heraus bewegen könne.

Was ihr jedoch Sorgen bereite, das sei der Mitgliederstand: Der Ortsverein hat 32 Mitglieder, da müsse man klar entgegensteuern. In diesem Kontext sei auch die Schaffung eines Jugendbeauftragten zu sehen. Simon Wimmer sicherte zu, dass er sich soweit Abitur und angepeiltes Studium das zuließen, mit einigen Ideen einbringen wolle.

Einen insgesamt positiven Kassenbericht gab Märta Zankl-Becker ab: "Wir sind zwar eine Partei mit roter Farbe, aber mit schwarzen Zahlen sind wir gut dabei". Hans-Peter Hobby als Kassenprüfer gab die Note "sehr gut", die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Statt des Berichts des (bisherigen) Fraktionsvorsitzenden – Gerhard Ortler war kurzfristig verhindert – gab Josef Jung den Mitgliedern sieben Gründe an die Hand, aus denen heraus es wichtig sei, zur Europawahl zu gehen – und das auch anderen zu vermitteln. Jung war tags zuvor beim SPD-Unterbezirk mit der Europakandidatin Maria Noichl gewesen (siehe auch Bericht auf Seite 19).

Helferkreis für Asylbewerber geplantFür die ASF gab Vorsitzende Claudia Baumann den Bericht. Sie erinnerte an Ostereiersuchen, Bauernhofmuseum und Laternenbasteln genauso wie an viele politische Veranstaltungen. Aktuell habe die ASF das Ziel, einen Helferkreis für die Asylbewerber in Eisenfelden einzurichten – was von der Versammlung mit Applaus quittiert wurde. − ina

Neuwahlen
Unter Leitung von Franz Kammhuber wurde die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins wie folgt gewählt:

Vorsitzende ist Elfi Jung, Stellvertreter sind Claudia Baumann und Peter Sauerer, Kassier ist Märta Zankl-Becker, Schriftführer Josef Jung.
Beisitzer sind die Gemeinderäte Gerhard Ortler und Annemarie Unterreiner. Jugendbeauftragter ist Simon Wimmer.
Als Revisoren wurden Hans-Peter Hobby und Hans Höchtl bestätigt.

 
 

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