PNP 09.03.17: SPD kritisiert die Gemeindeführung

Veröffentlicht am 11.03.2017 in Ortsverein

Vor allem Informationsfluss bemängelt – Aus der Hauptversammlung

Winhöring. Im Welt-Café an der Hofmark fand am Montag die Jahresversammlung des SPD-Ortsverbandes statt. Lokalbetreiberin Elfi Jung, in Personalunion auch SPD-Vorsitzende, blickte im gut gefüllten Raum aufs Vereinsjahr zurück und übte dabei heftige Kritik an der Gemeindeführung.

Besonders das zusehends verfallende Bahnhofsgebäude in Eisenfelden stehe wie ein sichtbares Symbol für die mangelnde Handlungsfähigkeit der Gemeinde. Hier hoffe die SPD auf Unterstützung des Landratsamts.

Bei der Winhöringer SPD selbst gab es aufgrund des nur gut 2000 Euro umfassenden Vermögens keine großen Sprünge; allerdings werde die Kasse "tadellos" geführt, so Kassenprüfer Hans-Peter Hobby über die Arbeit von Kassiererin Märta Zankl-Becker. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Die Arbeit im Gemeinderat werde den vier SPD-Räten nicht leicht gemacht, beklagte Elfi Jung: Ihre Bitten würden von der Gemeinde oft schlicht ignoriert. "Es wäre ja schon mal ein Fortschritt, wenn zumindest die Sitzungsprotokolle zeitnah im Internet veröffentlicht würden!" Die Vorsitzende lobte Gemeinderat Peter Sauerer, der trotz der schiefen Informationslage, bei der er der sechs Millionen Euro teuren Wasserleitung nach Holzen lediglich noch zustimmen konnte, für SPD-Ideen kämpft: "Wenigstens kommt jetzt der Trimm-Dich-Pfad, den wir sehr stark forciert haben", so Jung. Allerdings fehlt es der Vorsitzenden an Besonderheiten für Winhöring: "Eine Gemeinde, die attraktiv für neue Mitbürger und Nachbarn sein möchte, muss mehr tun!" Wünschenswert wären etwa ein Naturlehrpfad oder ein Abenteuer-Spielplatz. Auch bei der Bücherei sieht die SPD Handlungsbedarf. Schon mit wenig Geld könnte viel erreicht werden: "Unsere Flüchtlinge und Asylbewerber in der Gemeinde haben nicht einmal einen Internet-PC, an dem sie arbeiten oder Bewerbungen schreiben könnten – nur ihre Smartphones", sagte Flüchtlingsbeauftragter Josef Weißl. Aber auch hier sei Unterstützung Fehlanzeige: er und seine Frau würden sich im Schnitt jeden Tag etwa vier Stunden ehrenamtlich um Migranten aus dem Gemeindegebiet kümmern und diese etwa zu Plicht-Terminen fahren. Doch weder Gemeinde, noch Landkreis, Land oder Bund würden dies in irgendeiner Weise honorieren.
- pbj

 
 

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