SPD Winhöring im Landkreis Altötting

ANA 04.05.10: Zwei Rote zeigen Durchhaltevermögen

Veröffentlicht am 04.05.2010 in Lokalpolitik

Hans Steindl und Heinrich Hollinger sind seit zwanzig Jahren Bürgermeister

Burghausen/Tüßling. 18 plus X war das Ziel, 20 sind es jetzt schon geworden: Hans Steindl und Heinrich Hollinger haben am Samstag ihr 20-jähriges Jubiläum als Bürgermeister gefeiert.
Damit verbindet die beiden 60-Jährigen nicht nur das Alter und die Amtszeit - auch ihr Parteibuch hat die selbe Farbe, denn beide sind bei der SPD. Den Jubiläumstag selbst sind die beiden ruhig angegangen, die Erinnerungen an die vergangenen zwei Jahrzehnte in Burghausen beziehungsweise Tüßling sind dafür umso lebendiger.
„Es war und ist eine gute und aufregende Zeit“, resümiert Heinrich Hollinger. Als er im März 1990 die Wahl für sich entscheiden konnte, hatte er bereits ein Ziel vor Augen - besagte 18 plus. „Das hätte ich ja jetzt geschafft“, sagt er lachend. Ans Aufhören denkt er aber dennoch nicht. „Es macht mir immer noch viel Freude.“ Die Begeisterung fürs Ehrenamt ist ungebrochen. „Man kann als Bürgermeister etwas gestalten und etwas erreichen - und genau das gefällt mir“, erzählt er im Gespräch mit dem Anzeiger.
Die großen Projekte der vergangenen Jahre waren vor allem die Marktplatzsanierung, der Kindergartenausbau und der Bau der Mehrzweckhalle. „Mir gefällt aber besonders der familiäre Umgang im Ort“, sagt Hollinger. Wenn die Kinder ihn schon von weitem mit „Hallo Heinrich“ begrüßen und nicht mit „Grüß Gott, Herr Bürgermeister“. „Das ist doch nett, oder?“
Und auch derzeit steht noch das ein oder andere Großprojekt an: „Wir haben die Schulhaussanierung angepackt“, erzählt er. . „Aber manch anderes müssen wir auch noch auf den Weg bringen.“ Sagt’s und ist gleich wieder in seinem Element. „Einen neuen Kindergarten bräuchten wir noch und ein neues Feuerwehrhaus ebenfalls. Aber da gehen bestimmt noch zehn Jahre ins Land bis das alles umgesetzt werden kann.“ Ob er dann immer noch die Geschicke der Gemeinde in der Hand halten will, verrät er nicht. Die Entscheidung über eine erneute Kandidatur sei noch nicht gefallen.

Auch Hans Steindl mag sich jetzt noch nicht festlegen. „Diese Entscheidung will ich jetzt noch nicht treffen“, sagt er. „Aber ich möchte nichts ausschließen, denn alles ist möglich.“ Steindl hatte damals gegen den amtierenden Bürgermeister in einer Stichwahl gewonnen. „Das war knapp“, erinnert er sich heute. „Ich freue mich über das Jubiläum“, gibt er unumwunden zu. „Irgendwie ist es ja doch ein gewichtiges Datum.“ Mit dem Slogan „Burghausen kann mehr“ war er damals vor 20 Jahren angetreten und dieses Motto treibe ihn auch heute noch an, sagt er.
„Einer der Höhepunkte war mit Sicherheit die Landesgartenschau 2004.“ Aber auch der Ausbau des Kindergartenangebots, der Sportpark oder der Umbau des Hallenbads hebt Steindl besonders hervor. „Burghausen ist eine Stadt, der es finanziell stets gut ging“, allein das habe vieles möglich gemacht. „Aber man muss auch rausholen, was rauszuholen ist“, betont er.
Und so stehen beispielsweise mit der Ortsumgehung Burghausen und dem Ausbau von Raitenhaslach auch noch weitere große Themen auf Steindls Wunschliste. Ebenso wie das Voranbringen der Industrie. „Das Schönste am Bürgermeisteramt ist, dass kein Tag langweilig ist.“ Die Bandbreite der Themen und die unzähligen Interessen der Bürger sorgen für Abwechslung. - jo

 

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